
Wenn Sie schon einmal einen Heizkörper an der Decke installiert haben, kennen Sie die Probleme damit. Im Grunde schaffen Sie so eine kleine „Kammer“, in der Feuchtigkeit und Staub sich ansammeln können. Das Problem ist: Wenn sich Kondenswasser in dieser Kammer ansammelt, bleibt es dort nicht einfach stehen. Es gelangt zum Heizelement oder zu den elektrischen Anschlüssen. Und wenn Wasser auf Elektrizität trifft, entsteht ein Kurzschluss – oder das Gerät wird beschädigt. Das ist wohl nicht das, was man möchte, wenn man eigentlich warm bleiben will. Umgang mit Feuchtigkeit Wir haben unsere leistungsstarken Geräte so konzipiert, dass sie in solchen Umgebungen funktionieren können. Wir verwenden ein Abdichtungssystem, das Dampf und Wasserdroppen vom Inneren des Geräts fernhält. Aber wir mussten auch an die Oberfläche des Heizelements denken. Wenn sich eine Schicht aus Kondenswasser auf der Quarztube bildet, führt das nicht nur dazu, dass die Effizienz des Geräts sinkt, sondern es entstehen auch ungleichmäßige thermische Spannungen. Dadurch entstehen winzige Risse im Glas. Sobald diese Risse vorhanden sind, ist das Gerät zerstört. Deshalb haben wir spezielle Beschichtungen sowie Öffnungen für den Luftstrom hinzugefügt, um das zu vermeiden. Warum die kleinen Details wichtig sind Dann gibt es noch die Dichtungen. Sie schützen die Verkabelung sowie den Reflektor des Geräts. Wenn der Reflektor korrodiert, verlieren Sie einen großen Teil der Wärme – vielleicht 20% oder mehr. Denn die Infrarotwellen werden dann überallhin abgelenkt, anstatt direkt auf Sie gerichtet zu sein. Wir verwenden behandeltes Aluminium sowie abgedichtete Gehäuse, um diese Oxidation zu verhindern. So bleibt die Wärmeleistung auch nach Tausenden von Nutzungen erhalten. Der Kompromiss Um ehrlich zu sein: Durch all diese Schutzmaßnahmen gibt es etwas mehr Material zwischen dem Heizelement und der Luft. Deshalb kann es ein paar Sekunden länger dauern, bis das Gerät die volle Temperatur erreicht hat – im Vergleich zu einem billigen, offenen Heizkörper. Aber ehrlich gesagt: Ich würde lieber fünf Sekunden warten, bis die Wärme einsetzt, als dass das ganze Gerät nach einem Winter in einem feuchten Raum kaputtgeht. Ein kleiner Tipp: Stellen Sie sicher, dass die Aussparung in der Decke genau passt. Wenn das Gehäuse während der Installation verdreht oder zusammengedrückt wird, funktionieren die Dichtungen nicht richtig – und der Schutz gegen Wasser geht verloren.